Ist Esssucht und Übergewicht eigentlich heilbar?

Es ist schon schwer genug für Menschen ohne Essverhaltensstörungen, abzunehmen. Aber wie schwer ist es erst für diejenigen, die einfach nicht mit dem Essen aufhören können? Und was ist eigentlich Esssucht?

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Sonntag, 03 April 2016 21:19

10 Beweise dafür, dass nicht die Umstände, sondern deine GEDANKEN DARÜBER deine Gefühle bestimmen.

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Egal, was dir gerade passiert oder wie es dir gerade geht, du hast es tatsächlich in der Hand, wie du dich in Bezug dazu fühlen willst. Vielleicht wirst du mir erst einmal nicht zustimmen können. Denn es gibt so viele Dinge in deinem Leben, die immer die gleichen Gefühle bei dir auslösen. Wie kann es dann sein, dass du hier eine Entscheidungsfreiheit hast?

Aber nur weil du es bis jetzt immer GEWOHNT warst, auf bestimmte Dinge auf eine bestimmte Art und Weise zu reagieren, heißt das noch lange nicht, dass du diese Gewohnheit verändern kannst.

1. Das Wetter
Das Wetter kann ganz unterschiedlich sein und löst somit natürlich auch unterschiedliche Gefühle in uns aus. Logischerweise herrscht die allgemeine Volksmeinung, dass schlechtes Wetter immer negative Gefühle bei uns auslöst und gutes Wetter gute Gefühle.
Aber stimmt das auch immer?
Wie ist das z.B. wenn du verliebt bist. Ist dir das Wetter dann nicht zumindest schnurz oder vielleicht fällt dir sogar auf, wie schön sich Regen auf der Haut anfühlen kann?
Oder lass es z.B. regnen während du nachts gemütlich in deinem Bett eingekuschelt bist. Trägt das Rauschen des Regens nicht sogar dazu bei, dass du dich besonders geborgen fühlst?
Und dann traf ich einmal eine Frau aus Nigeria, die sich weigerte jemals einen Regenschirm in die Hand zu nehmen. Sie sagte, dass sie in einem Land aufgewachsen war, wo jeder Tropfen ein kostbarer Schatz war. Sie empfinde das immer noch so, obwohl sie schon viele Jahre in einem Land lebt, in dem es viel regnet.

2. Faule Kollegen
Klar, regt sich jeder gerne über sie auf. Ist doch auch eine Unverschämtheit, wie die sich immer wieder vor Aufgaben drücken können.
Aber gibt es nicht Momente, wo wir uns ein wenig darüber freuen, wenn wir neben diesen faulen Kollegen glänzen können? Wir erscheinen neben ihnen als fleißig, obwohl wir eigentlich nur unseren Job machen. Das ist doch gar nicht mal so ein schlechtes Gefühl, oder?

3. Staus
Jeder regt sich über Staus auf. Und keiner hält dich für merkwürdig, wenn du anderen mitteilst, wie fürchterlich du Staus findest.
Aber wie meinst du fühlt sich derjenige, der auf Grund eines Staus seinen Zug verpasst und später feststellen muss, dass der verpasste Zug einen Unfall hatte. Die Gefühle von Ärger und Frust sind nicht nur verschwunden, sondern wahrscheinlich sogar durch Dankbarkeit ersetzt worden. Und die Wahrscheinlichkeit besteht, dass dieser Mensch wohl nie wieder furchtbare Frustgefühle bei Staus empfinden wird, da ihm einmal ein einziger Stau vielleicht das Leben gerettet hat.

4. Autounfälle
Ebenfalls etwas, was im Allgemeinen als negativ bewertet wird. Aber es kommt auf jeden persönlich an, WIE negativ so ein Geschehen bewertet wird. Manche neigen dazu, sich endlos über die Idiotie des Unfallgegners aufzuregen. Sie sehen sich als Opfer des Anderen und der Versicherungen. Sie sind wütend und verbittert. Und dann gibt es diejenigen, die vollkommen die Ruhe bewahren und den Unfall einfach akzeptieren. Sie konzentrieren sich darauf, dass sie noch mal mit dem Leben davon gekommen sind und versuchen alle bürokratischen Angelegenheiten so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Diese Menschen haben eher Gefühle von Dankbarkeit und vielleicht auch etwas Stress, aber keinerlei Wut.

5. Du bist zu dick
Es gab Zeiten, wo ich rasend wütend wurde, wenn meine Mutter mir diesen Satz sagte. Entweder verstummte ich total und weigerte mich, auch nur noch ein einziges Wort mit ihr zu reden, oder ich las ihr die Leviten. Das führte dann natürlich zu einem Streit.
Ich war damals übergewichtig und wusste selber, dass ich zu dick war. Ich wurde jedes Mal rasend wütend, wenn sie mir das auf den Kopf zusagte, da ich das als pure Unverschämtheit und Gehässigkeit ihrerseits ansah.
Und dann bekam ich die Gelegenheit, ihre eigentlichen Gefühle und Gedanken wahrzunehmen, die bei ihr hinter diesem Satz lagen. Ich sah ihre Angst um mich, ihre Traurigkeit, dass ich mein Leben nicht voll leben konnte, und ihre vollkommene Hilflosigkeit. Sie litt sehr darunter, dass sie mir nicht helfen konnte.
Ab dann, wurde ich nicht mehr wütend, wenn sie mir diesen Satz sagte.
Ich stimmte ihr dann zu und wechselte das Thema und alles war in Ordnung. Weder der Satz, noch meine Mutter noch mein Gewicht hatten sich damals geändert - nur meine Einstellung dazu.

6. Arbeitslosigkeit
Auch hier kann es entweder eine Erleichterung sein, weil du den Job eh schon lange nicht mehr gemocht hast, oder es kann Angst in dir auslösen. Der Jobverlust an sich heißt noch lange nicht, ob das für dich positiv oder negativ ist.

7. Scheidung
Hier geht die Gesellschaft, Freunde und Familie erst einmal davon aus, dass das eine traurige und schmerzhafte Angelegenheit ist. Aber muss das wirklich immer so sein? Kommt es nicht eher darauf an, wie der einzelne die eigene Lage bewertet?

8. Gehaltserhöhung
Das ist wiederum etwas, wo jeder gleich denken würde, dass dieses Ereignis gleich positive Gefühle hervorrufen muss. Das tut es bestimmt auch meistens. Aber was ist, wenn dir eine Gehaltserhöhung eher Angst macht? Vielleicht fühlst du dich ja jetzt besonders unter Druck gesetzt, da du glaubst, dass mehr von dir erwartet wird?

9. Hochzeit
Ha, dieses Thema liebe ich. Ich finde Ehe und Beziehungen sind ein wunderbar reicher Nährboden für ambivalente Gefühle.
Die Hochzeit sollte der schönste Tag im Leben einer Frau sein, aber wann ist das wirklich mal der Fall? Gerade, wenn man jung ist, spielen doch auch noch so viele Ängste und Unsicherheiten mit.

10. Krankheit
Etwas, was allgemeinhin als etwas Negatives angesehen wird und sicherlich bei den meisten von uns auch eher negative Gefühle auslöst, die sich zwischen Frust und Langeweile und Angst bewegen können. Aber manchmal geben uns Krankheiten eine Auszeit vom Leben. Plötzlich haben wir einen Grund, die Tür zu verschließen, nicht ans Telefon zu gehen und nonstop Fernsehen zu gucken. Das sind Momente, wo sich Krankheit gar nicht mal so schlecht anfühlt.

Fazit:
Egal was dir in deinem Leben passiert, deine Reaktion darauf wird von deinen Gedanken darüber bestimmt. Und deine Gedanken kannst du ändern. Das geht nicht immer schnell oder einfach, denn es gibt Gedankenmuster bei dir, die Jahrzehnte Zeit hatten, sich ihren Weg in deinem Gehirn zu brennen. Aber trotzdem kannst du sie ändern, sobald du sie dir bewusst geworden bist und du die Geduld und Hartnäckigkeit findest, sie zu ändern.

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 April 2016 00:00

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