Ist Esssucht und Übergewicht eigentlich heilbar?

Es ist schon schwer genug für Menschen ohne Essverhaltensstörungen, abzunehmen. Aber wie schwer ist es erst für diejenigen, die einfach nicht mit dem Essen aufhören können? Und was ist eigentlich Esssucht?

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Sonntag, 03 April 2016 21:09

10 Methoden, sich sofort besser zu fühlen.

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Was machen, wenn es dir gerade schlecht geht? Und damit meine ich alles, zwischen Depression und PMS. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich sofort Erleichterung zu verschaffen. Zehn davon, die ich selber ständig praktiziere, habe ich hier aufgelistet.

1. Geh schlafen
DAS finde ich, ist die beste Methode überhaupt. Man muss nichts tun, sich nicht anstrengen sondern einfach nur ins Bett gehen. Und meistens sieht die Welt am nächsten Morgen wirklich ganz anders aus.
Schlaf wirkt bei dir wie ein Reset-Button. Dein ganzes System wird neu gestartet. So hast du am nächsten Morgen die Chance, mit einer ganz anderen Stimmung den Tag zu beginnen. Schlaf gibt dir die Chance aus eingefahrenen Gedankenmustern auszusteigen und somit, dich besser zu fühlen.

2. Meditiere
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Meditieren physisch und psychisch einen positiven und heilenden Effekt hat. Allerdings braucht das Meditieren etwas Übung. Aber du musst kein Zen-Buddhist werden, um die positiven Effekte des Meditierens erfahren zu können.
Wenn du etwas Englisch versteht, versuche einfach mal die großartige App Headspace, die für die ersten 10 Sitzungen kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Ich bin ein absoluter Fan von dieser App. Du wirst schonend und langsam in 10 minütigen Sitzungen in die Kunst der Meditation eingeführt. Täglich durchgeführt wirst du schon bald spüren, dass alleine10 Minuten Meditation zu einem Stimmungswechsel führen können.

3. Bete
Ich bin nicht religiös, aber ich weiß, dass beten einen ganz ähnlichen Effekt hat, wie meditieren. Denjenigen unter euch, die mit dem Glauben an eine Höhere Macht gesegnet sind, brauche ich gar nicht davon erzählen, wie gut es tut, sich an diese Höhere Macht zu wenden. Aber allen anderen sage ich eines: Wenn ihr wirklich eure Lebensqualität verbessern wollt, schafft euch eine Höhere Macht an (Vielleicht hilft euch ja meine Webseite dabei, eure eigene Definition von Spiritualität zu finden - ganz unabhängig von jeder Religion). Das Leben fühlt sich dann erheblich einfacher an.

4. Nimm dir dein Lieblings-Selbsthilfebuch und mache eine Übung daraus
Das ist Arbeit. Ich weiß. Aber Fakt ist, dass nichts zu tun und nur im eigenen Saft zu braten, deine Lage sicherlich nicht verbessern wird. Tu etwas. Tu etwas, dass dir und deinem Unterbewusstsein zeigt, dass du raus aus den negativen Gefühlen willst. Eine solche Übung zu suchen, zu finden und dann anzuwenden, wird dich garantiert aus der Stimmung herausholen, in der du dich gerade befindest und du kannst den Tag in einer ganz anderen Stimmung beenden.

5. Schreibe jeden Tag drei Dinge auf, für die du ehrlich dankbar bist und erinnere dich während des restlichen Tags daran.
Studien belegen auch hier, wie gesundheitsfördernd und stimmungsaufhellend ein Dankbarkeitstagebuch sein kann. Es ist hier genauso wie bei allem in unserem Leben: Wenn wir uns auf etwas Positives konzentrieren, hat das Auswirkung auf alle Ebenen.
Artikel vom Zentrum der Gesundheit "Dankbarkeit schützt das Herz"
Artikel von Brigitte.de "Dankbarkeit kann man lernen", geschrieben von Prof. Dr. Freund

6. Sag, du hast Migräne oder irgendetwas anderes und lege dich ins Bett
Die Herausforderung hier liegt darin, dass du dich anderen gegenüber abgrenzen musst, um so etwas zu tun. Und gerade das fällt besonders Menschen mit Essverhaltensstörungen sehr schwer. Aber nur eine volle Karaffe, kann Wasser ausschenken (das ist, glaube ich, ein altes arabisches Sprichwort). Das heißt, dass du nicht wirklich gut für andere zur Verfügung stehen kannst, wenn du selber leer und ausgepumpt bist. Wenn du es aber schaffst, ab und zu für dich selber zu sorgen, indem du dir die Auszeit nimmst, die du brauchst, kannst du für deine Familie und Freunde auch wieder wesentlich besser zur Verfügung stehen (wenn du das dann immer noch willst).

7. Nimm dir den Satz vor, der dir gerade durchs Hirn geht und sich für dich am unangenehmsten anfühlt und hinterfrage ihn, ob er wirklich wahr ist.
Das ist, was Byron Katie macht. Sie hat ein paar klare Fragen entwickelt und wenn du diese ehrlich beantwortest, stehst du am Ende mit einem vollkommen neuen Gedanken da. Und ein neuer Gedanke heißt dann auch, dass du dich anders fühlst.
Ihre Fragen bringen dich dazu, dass was du glaubst nach seinem Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Und du wirst feststellen, dass immer, wenn du deine negativen Glaubenssätze derartig hinterfragst, herauskommt, dass sie NIE der Realität entsprechen.
Link zu Byron Katies Webseite

8. Geh raus aus deiner Isolation! Jetzt sofort!
Jaja, ich weiß. Ich höre dich jetzt sagen, dass du anderen nicht zur Last fallen willst, wenn es dir schlecht geht. Oder du bist der Meinung, dass es dir nur schlechter gehen würde, wenn du in solchen Momenten Menschen um dich hast.
Um klar zu sein: Wenn es dir gerade schlecht geht, WEIL du erschöpft bist und du dringend einmal Pause von anderen brauchst, dann ist dieser Tipp für dich natürlich nicht geeignet. Aber wenn du auch nur ein wenig so gestrickt bist, wie ich, dann wirst du immer einsamer, je schlechter es dir geht. Und es geht dir immer schlechter, weil du dich immer einsamer fühlst.
Überwinde das! Rufe deine Freunde an und verabrede dich mit ihnen, egal, wie schwer dir das auch fallen mag. Wenn du das mehrere Male gemacht hast, wird es dir bereits leichter fallen. Und irgendwann wirst du merken, dass dein Tief gar nicht mal so tief mehr ist.

9. Fake it till you make it.
Oh, dieser Tipp ist richtig gut. Übersetzt heißt der Satz Tu so als ob, bis es wirklich wahr ist. Diese Strategie ist echt nicht einfach. Wir sind so gewohnt darauf zu gucken, was "wahr" ist und vergessen dabei, dass diese "Wahrheit" eigentlich IMMER nur einen Ausschnitt der Realität abbildet. Wenn ich also gerade glaube, dass ich dumm bin, scheint alles, was mir passiert genau zu diesem Glaubenssatz zu passen. Unser Unterbewusstsein kann gar nicht anders, als die ungeheuren Mengen von Informationen, die unser Gehirn sekündlich verarbeitet, durch unsere Filter der Glaubenssätze zu schicken. Und der Filter "Ich bin dumm" lässt dann eben nur Daten in mein Bewusstsein kommen, die genau zu diesem Filter passen.
Wenn du aber anfängst, so zu tun, als ob du hochintelligent und gebildet seist, bekommt dein Unterbewusstsein die Chance, endlich einen neuen Filter zu entwickeln. So etwas wird sich am Anfang immer sehr merkwürdig anfühlen. Und es klappt auch nicht immer, da manche unserer Filter mehr Aufmerksamkeit bedürfen, bevor sie sich auflösen lassen.
Aber wenn du die anfänglichen Gefühle von vielleicht Scham, Lächerlichkeit, und sogar Unehrlichkeit ignorierst und einfach weiter SO TUST ALS OB DU INTELLIGENT WÄRST, dann wird sich etwas in deinem Gehirn verändern.

10. Finde in deiner Erinnerung ein Ereignis, dass bei dir positive Gefühle ausgelöst hat und halte diese Gefühle fest.
Manchmal sind gerade oft wiederkehrende Situationen gefühlsmäßig so fest eingefahren, dass alle Analysiererei keine Erleichterung zu bringen scheint. Dann mache folgendes: Suche dir in einem ruhigen Moment eine Erinnerung, die mit vielen angenehmen Gefühlen verbunden ist. Wenn du dann in die gewohnte unangenehme Situation kommst, holst du diese Erinnerung wieder hervor. Selbst wenn du nur an die unangenehme Situation denkst, wirst du sofort deine angenehme Erinnerung hervorholen. Es wird dir nicht nur sofort besser gehen, sondern auf Dauer wird die unangenehme Situation auch bald nicht mehr unangenehm sein.
Das hat bei mir immer funktioniert.

Fazit:
Wenn es dir schlecht geht, ist es wichtig, dass du etwas tust. Natürlich ist es manchmal für eine Weile auch nicht schlecht, sich ein wenig selber leid zu tun. Aber auf Dauer kann das gefährlich werden. Es kann zu einer Depression führen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 April 2016 00:01

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